AGB

AGB von CB-Smartweb.

Klare Regeln für unsere Zusammenarbeit: von der Website über das Google-Unternehmensprofil bis zu Hosting, Laufzeit und Anbieterwechsel.

  • ✓ Für Aufträge von Unternehmen nach § 14 BGB
  • ✓ Absprachen im Angebot haben immer Vorrang
  • ✓ Stand: September 2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Bedingungen im Wortlaut.

Inhalt
  1. § 1 Geltungsbereich
  2. § 2 Vertragsschluss
  3. § 3 Leistungsumfang
  4. § 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
  5. § 5 Abnahme
  6. § 6 Vergütung und Zahlung
  7. § 7 Hosting, Domain und E-Mail
  8. § 8 Laufzeit und Kündigung
  9. § 9 Plattformbindung und Anbieterwechsel
  10. § 10 Nutzungsrechte
  11. § 11 Google-Dienste und Suchmaschinen
  12. § 12 Gewährleistung und Haftung
  13. § 13 Datenschutz und Vertraulichkeit
  14. § 14 Referenznennung
  15. § 15 Schlussbestimmungen
Fragen zu den AGB? info@cbsmartweb.de 0151 17817159

Anbieter: CB-Smartweb, Inhaberin Elisabeth Baumgartner, Schulstraße 34, 25377 Kollmar, Telefon 0151 17817159, E-Mail info@cbsmartweb.de, Website www.cbsmartweb.de (nachfolgend „Auftragnehmer“).

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Auftragnehmer und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erstellung, Pflege und das Hosting von Websites, die Einrichtung und Optimierung von Google-Unternehmensprofilen, lokale Suchmaschinenoptimierung (SEO), Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen, Online-Werbung (Google Ads, Social Media Ads), WhatsApp Business, Automatisierung von Anfragen und Prozessen einschließlich KI-Agenten, Back-Office-Support und Schulungen sowie damit verbundene Leistungen.
  2. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
  3. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
  4. Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder Vertrag haben Vorrang vor diesen AGB.

§ 2 Vertragsschluss

  1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und 30 Tage gültig, sofern im Angebot nichts anderes steht.
  2. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot schriftlich oder in Textform (z. B. per E-Mail) annimmt oder der Auftragnehmer mit der Ausführung beginnt.
  3. Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem Angebot. Zusätzliche Wünsche, die nach Auftragserteilung geäußert werden, gelten als Zusatzleistungen und werden gesondert berechnet.

§ 3 Leistungsumfang

  1. Website-Erstellung: Der Auftragnehmer erstellt die Website nach den im Angebot beschriebenen Seiten, Funktionen und Leistungen. Im Preis sind drei Korrekturschleifen enthalten; weitere Änderungen werden nach Aufwand berechnet.
  2. Google-Unternehmensprofil und lokales SEO: Der Auftragnehmer richtet das Profil ein, optimiert es oder führt die vereinbarten SEO-Maßnahmen durch. Bestimmte Platzierungen, Besucherzahlen oder Anfragen werden nicht geschuldet (siehe § 11).
  3. Pflege und Wartung: Laufende Pflege (Textänderungen, Bildtausch, kleinere Anpassungen) ist nur Teil des Vertrags, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Sie wird nach Aufwand zum vereinbarten Stundensatz abgerechnet.
  4. Der Auftragnehmer darf zur Leistungserbringung Dritte einsetzen, insbesondere Hosting-Anbieter, Domain-Registrare und Software-Dienste.
  5. Rechtstexte (Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise) sind nicht Teil der Leistung. Der Auftragnehmer kann Muster oder Generatoren empfehlen und die Texte einbinden, die inhaltliche Verantwortung trägt der Auftraggeber.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber stellt alle benötigten Inhalte (Texte, Fotos, Logo, Leistungsbeschreibungen, Unternehmensdaten) rechtzeitig und in digital verwendbarer Form bereit.
  2. Der Auftraggeber versichert, dass er an allen bereitgestellten Inhalten die nötigen Rechte besitzt, insbesondere Urheber-, Marken- und Bildrechte. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Rechte beruhen.
  3. Für das Google-Unternehmensprofil gewährt der Auftraggeber dem Auftragnehmer Zugriff (z. B. als Verwalter) und wirkt bei der Bestätigung durch Google mit (Postkarte, Telefon, Video).
  4. Verzögert sich das Projekt, weil Mitwirkungen ausbleiben, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Liefert der Auftraggeber trotz Erinnerung länger als acht Wochen nichts zu, kann der Auftragnehmer die bis dahin erbrachten Leistungen abrechnen.

§ 5 Abnahme

  1. Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer die Website zur Prüfung bereit. Der Auftraggeber prüft sie innerhalb von 14 Tagen und erklärt die Abnahme oder teilt wesentliche Mängel in Textform mit.
  2. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel meldet oder die Website auf seinen Wunsch hin veröffentlicht (live geschaltet) wird.
  3. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme; sie werden im Rahmen der Nacherfüllung behoben.

§ 6 Vergütung und Zahlung

  1. Es gelten die im Angebot genannten Preise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Entfällt die Kleinunternehmerregelung, verstehen sich die Preise für laufende Leistungen ab diesem Zeitpunkt zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer; der Auftragnehmer kündigt dies mindestens einen Monat vorher in Textform an.
  2. Bei der Website-Erstellung werden 50 % des Preises bei Auftragserteilung und der Rest nach Abnahme und Veröffentlichung (Livegang) fällig. Verzögert sich der Livegang aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, wird der Rest mit der Abnahme nach § 5 fällig.
  3. Hosting und Domain werden jährlich im Voraus berechnet, laufende Betreuung nach Aufwand monatlich im Nachhinein, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist.
  4. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen für Geschäftsvorgänge.
  5. Ist der Auftraggeber mit laufenden Zahlungen länger als 30 Tage im Verzug, darf der Auftragnehmer nach vorheriger Ankündigung die Website vorübergehend offline nehmen, bis die Zahlung eingegangen ist.
  6. Zusatzleistungen werden nach Aufwand zu dem im Angebot genannten oder gesondert vereinbarten Stundensatz berechnet.

§ 7 Hosting, Domain und E-Mail

  1. Der Auftragnehmer stellt Hosting, Domain und E-Mail-Postfächer über sein eigenes Konto bei einem externen Hosting-Anbieter (derzeit webgo GmbH) bereit. Der Auftraggeber erhält keinen eigenen Zugang zu diesem Konto.
  2. Die Domain wird auf den Namen des Auftraggebers als Domaininhaber registriert, sofern nichts anderes vereinbart ist. Der Auftragnehmer verwaltet sie technisch.
  3. Für die Verfügbarkeit der Server, Datensicherungen und Störungen beim Hosting-Anbieter gelten dessen Bedingungen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfälle, die der Hosting-Anbieter zu vertreten hat.
  4. Der Auftragnehmer darf den Hosting-Anbieter wechseln, wenn die Leistung für den Auftraggeber gleichwertig bleibt. Er informiert den Auftraggeber rechtzeitig vorher.
  5. Der Auftraggeber ist für die Inhalte seiner E-Mail-Postfächer und deren Archivierung (z. B. nach GoBD) selbst verantwortlich.

§ 8 Laufzeit und Kündigung

  1. Verträge über Hosting und Domain haben eine Laufzeit von 12 Monaten ab Veröffentlichung der Website bzw. ab Leistungsbeginn.
  2. Sie verlängern sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn sie nicht mit einer Frist von zwei Monaten zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt werden.
  3. Laufende Betreuung (Pflege, SEO, Optimierung) wird nach Aufwand abgerechnet und hat keine Mindestlaufzeit. Sie kann von beiden Seiten jederzeit beendet werden, sofern nichts anderes vereinbart ist; bis dahin erbrachte Leistungen werden abgerechnet.
  4. Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).
  5. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
  6. Nach Vertragsende wird die Website 30 Tage nach dem Kündigungstermin offline genommen und gelöscht, sofern kein Umzug nach § 9 vereinbart wurde.

§ 9 Plattformbindung und Anbieterwechsel

  1. Websites werden in der Oberfläche des jeweiligen Hosting-Anbieters bzw. dessen Website-Baukasten erstellt. Teile der Website (Layout-Funktionen, Formulare, Menüs, Einstellungen) sind technisch an diese Plattform gebunden und lassen sich nicht vollständig zu einem anderen Anbieter übertragen.
  2. Bei Vertragsende erhält der Auftraggeber auf Wunsch:
    • die von ihm bereitgestellten sowie die für ihn erstellten Texte und Bilder (soweit Lizenzen dies erlauben, siehe § 10) in einem gängigen Dateiformat,
    • soweit technisch möglich den HTML-Quellcode der einzelnen Seiten,
    • den Autorisierungscode (Auth-Code) für den Umzug der Domain.
  3. Die Herausgabe nach Absatz 2 erfolgt, sobald alle offenen Rechnungen bezahlt sind.
  4. Der Nachbau der Website bei einem anderen Anbieter, der Umzug von E-Mail-Postfächern, das Einrichten von Weiterleitungen und sonstige Unterstützung beim Anbieterwechsel sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Sie werden auf Wunsch nach Aufwand berechnet.

§ 10 Nutzungsrechte

  1. Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Texten und Gestaltungen für seine eigenen Unternehmenszwecke.
  2. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.
  3. Vorlagen, Code-Bausteine, Designsysteme und Arbeitsweisen, die der Auftragnehmer für mehrere Kunden verwendet, bleiben sein Eigentum und dürfen weiter genutzt werden.
  4. Für lizenzierte Fremdinhalte (z. B. Stockfotos, Schriftarten, Icons) gelten die Lizenzbedingungen des jeweiligen Anbieters. Sie dürfen unter Umständen nur auf der vom Auftragnehmer betriebenen Website verwendet werden.

§ 11 Google-Dienste und Suchmaschinen

  1. Der Auftragnehmer schuldet die vereinbarten Maßnahmen, aber keinen bestimmten Erfolg. Platzierungen in Suchmaschinen und bei Google Maps, Besucherzahlen, Anfragen und Bewertungen hängen von Google, von Mitbewerbern und von weiteren Faktoren ab, die der Auftragnehmer nicht beeinflussen kann.
  2. Google kann Profile jederzeit prüfen, einschränken, sperren oder seine Richtlinien ändern. Der Auftragnehmer haftet nicht für solche Maßnahmen, sofern er nicht gegen Google-Richtlinien verstoßen hat.
  3. Der Auftragnehmer erstellt, kauft oder vermittelt keine gefälschten Bewertungen.
  4. Das Google-Unternehmensprofil gehört dem Auftraggeber. Bei Vertragsende überträgt der Auftragnehmer die Inhaberschaft bzw. entfernt seinen eigenen Zugang auf Wunsch des Auftraggebers.
  5. Werbebudgets für bezahlte Anzeigen (z. B. Google Ads, Facebook, Instagram) sind nicht im Preis enthalten und werden direkt vom Auftraggeber an den Werbeanbieter gezahlt, sofern nichts anderes vereinbart ist.

§ 12 Gewährleistung und Haftung

  1. Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung in Textform zu melden. Der Auftragnehmer beseitigt sie nach seiner Wahl durch Nachbesserung oder Neuerstellung.
  2. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  3. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für entgangenen Gewinn und Datenverlust ist in diesem Fall ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
  4. Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte (Werbeaussagen, Rechtstexte, Preisangaben, Bilder) ist der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Inhalte rechtlich zu prüfen.
  5. Ansprüche wegen Mängeln verjähren in einem Jahr ab Abnahme, außer in den Fällen von Absatz 2.

§ 13 Datenschutz und Vertraulichkeit

  1. Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen, die sie im Rahmen der Zusammenarbeit erhalten, vertraulich.
  2. Soweit der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet (z. B. Kontaktformulare, E-Mail-Postfächer, Hosting), schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
  3. Zugangsdaten, die der Auftraggeber erhält, bewahrt er sicher auf und gibt sie nicht an Unbefugte weiter.

§ 14 Referenznennung

  1. Der Auftragnehmer darf die erstellte Website und den Namen des Auftraggebers als Referenz auf seiner eigenen Website, in Präsentationen und in sozialen Medien nennen und zeigen.
  2. Der Auftragnehmer darf im Fußbereich der Website einen dezenten Hinweis mit Link setzen (z. B. „Website von CB-Smartweb“).
  3. Der Auftraggeber kann beidem jederzeit in Textform widersprechen.

§ 15 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
  2. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers in Kollmar.
  3. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform.
  4. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: September 2026